Leitbild

Das Leitbild der Kinderhäuser

Unsere konzeptionelle, fachliche Ausrichtung orientiert sich an dem Bremer Rahmenplan sowie an der aktuellen Lebenssituation von Kinder und Familien im Einzugsgebiet. Wir wertschätzen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit und verbinden damit demokratische Einstellungen und demokratisches Handels. Die Sicherung des Kindeswohls und der Kindesentwicklung steht bei uns im Vordergrund. Unsere Kinderhäuser sind inklusiv ausgerichtet. Wir betrachten die Vielfalt und Heterogenität als grundlegend und selbstverständlich. Wir arbeiten mit Kindern und deren Familien unabhängig von kultureller Herkunft, Hautfarbe und religiöser Überzeugung. Wir grenzen kein Kind aus: entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder spielen und lernen zusammen mit allen anderen Kindern. Zusätzliche Hilfen müssen von den Eltern nach ³ 56 Sozialgesetzbuch (SGB IX) beantragt werden.

Unsere Leitsätze

Kinder lernen nur das, was sie lernen wollen

Kinder regulieren ihren Zugang zu Phänomenen selbst, indem sie nur das aufnehmen, was für sie sinnvoll (Spitzer 2002) beziehungsweise bedeutungsvoll ist (Roth 1997)

Das Gehirn spielt mit

Kinder vernetzen Sinnhaftes und knüpfen an Erfahrungswerte an. Begreifen entsteht durch Experimentieren und Ausprobieren. So entstehen Verknüpfungen im Gehirn.

Lernen durch Handeln

Kinder lernen gut und nachhaltig, wenn sie ihre Umwelt aktiv erkunden dürfen.

Herausforderungen, emotionale Sicherheit und anregende Lernumgebung

Kinder brauchen Herausforderungen und emotionale Sicherheit, damit sie gut lernen können. Lernen funktioniert in anregender Lernumgebung besonders gut.

Lernen macht Spaß und bringt Anerkennung

In anregender Lernumgebung lernen Kinder gerne und erfahren, dass Lernerfolg Spaß und Anerkennung bringt. Kinder sind gerne erfolgreich.

Jedes Kind will groß werden

Kinder wollen sich entwickeln. Sie wollen stetig dazu lernen. Kinder sind neugierig und haben Interesse an ihrer Umwelt und an den Zusammenhängen in der Welt.

Jedes Kind will interagieren und kommunizieren

Interaktionsfähigkeiten und Kommunikationsfähigkeiten bilden die Basis für effektives Lernen. Kommunikation ist die Basis, um sozial miteinander umzugehen. Kinder lernen nicht nur von Erwachsenen, sondern auch sehr wesentlich von Kindern.

Konzeptionelle Ausrichtung

Offene/halboffene Arbeit

Die Pädagogen arbeiten in einem multiprofessionellen Team. Sie arbeiten mit einem gruppenübergreifenden, altersgemischten und integrativen Konzept, dass alle Kinder entsprechend des individuellen Entwicklungsstandes in ihrer Weiterentwicklung fördert. Die Kinder sind einer PädagogIn (ihrer Bezugsperson) und einer Stammgruppe zugeordnet. Die PädagogIn ist die AnsprechpartnerIn für die Eltern der ihr zugeordneten Kinder. Sie führt Entwicklungsgespräche und gibt Auskunft über den Entwicklungsstand des Kindes. Altersgemischte Angebote mit entwicklungspädagogischer Differenzierung in den Bereichen Grobmotorik, Feinmotorik, Kognition, Soziales, emotionales Verhalten, Sprache und Alltagskompetenz. Die Zuordnung der Kinder erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich.

Bildung und Erziehung

Die Bildungs- und Erziehungsangebote sind ganzheitlich gestaltet, beziehen die Lebenswelt des Kindes ein und berücksichtigen die individuellen Entwicklungs- und Lernwege. Die Angebote werden altersgemischt und mit entwicklungspädagogischer Differenzierung in den Bereichen: Grobmotorik, Feinmotorik, Kognition, Soziales, emotionales Verhalten, Sprache und Alltagskompetenz, durchgeführt. Die Zuordnung der Kinder erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich.